Zustimmung ist nicht das Ziel.
Gegenseitiges Vertrauen ist es.
Die Geschäftsleitung hatte geliefert:
Ein Reorganisationspaket – durchdacht, strategisch sauber, betriebswirtschaftlich solide.
Was jetzt noch fehlte? Die Zustimmung vom Betriebsrat.
„Was müssen wir sagen, damit die das unterschreiben?“ war die Frage an mich.
Meine Gegenfrage: „Was solltet ihr fragen, damit der Betriebsrat sich 𝘦𝘪𝘯𝘣𝘳𝘪𝘯𝘨𝘦𝘯 kann?“
Diese Perspektive hat den Prozess verändert. Weg vom taktieren und Verstecken hinter E-Mails, hin zu einem offenen Dialog.
Ja, es kam mehr Gegenwind als gedacht. Aber auch:
• Ideen, wie die Veränderung 𝘸𝘪𝘳𝘬𝘭𝘪𝘤𝘩 funktionieren kann
• ein gemeinsamer Nenner, der nicht erzwungen wurde.
Denn wer Menschen mitnehmen will, muss aufhören, sie zu steuern und 𝗮𝗻𝗳𝗮𝗻𝗴𝗲𝗻, 𝘀𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗻𝘇𝘂𝗹𝗮𝗱𝗲𝗻.
💬 Was passiert, wenn du nicht mehr auf Zustimmung hoffst – sondern auf Mitgestaltung setzt?

